0:1 hieß es am Ende, in einer Partie, die von den Halbzeiten her nicht unterschiedlicher sein konnte.

Ein Heimspiel, das witterungsbedingt auf den Kunstrasen bei Schwarz/Weiß verlegt werden musste, was „uns ohnehin schon nicht schmeckt“, da „wir“ meistens Kunstrasen einfach nicht sehr gut können.

Mit reichlich Verspätung fing´s an, so dass um 16.30 Uhr dann angepfiffen wurde. Das schien einigen in der Mannschaft zu spät zu sein, denn der Gegner war von Anfang an bissiger, wacher, schneller und aufmerksamer. Der Gegner war immer ein Schritt schneller und in den Zweikämpfen aggressiver, was allerdings nie unfair wurde. Nach einem schön vorgetragenen Angriff auf dem linken Flügel, ließ Florian S. den starken Angreifer flanken, der Ball konnte abgewehrt werden, aber nicht weit genug, so dass der zweite Ball den Gegner vor die Füße viel. Das die Jungs wacher waren, hatte man schon beschrieben, so war der platzierte Schuss ins linke Eck, unhaltbar für Keeper Gerhard W.

0:1, wie so oft in Rückstand, diesmal aber verdient den Chancen nach. In der HZ Pause fand G. Mittermaier offensichtlich die richtigen Worte und weckte einige Akteure auf. Ab jetzt wurde es ein komplett anderes Spiel und die Truderinger sahen sich permanent unter Druck. Angriff auf Angriff wurde vorgetragen und es war für die Zuschauer, bei bitterkalten Temperatuten, nur eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich fällt. Erwähnt werden muss, das die Truderinger, aufgrund der Umstellungen des FCU, T. Warnke, A. Nimmerfall, A. Hammiche, kamen für C. Rohwedder, S. Weiderer und A.Kandler, auch Ihre Chancen hatten, die jedoch entweder durch die guten Abwehrleistungen, als auch durch den Keeper allesamt entschärft wurden, wenngleich auch mit ein wenig Glück der Tüchtigen!

Doch die Truderinger hatten auch einen Torhüter mitgebracht, der sein Handwerk verstand. Dieser entschärfte Chancen, die eigentlich schon „drin“ waren, so dass es mit dem Ausgleich partout nicht mehr klappen wollte. Selbst der Gegner zollte Respekt nach Spielende und bescheinigte das ein 1:1 gerecht gewesen wäre, nütz dem FCU nur absolut null. Fazit, die erste Hälfte leider verpennt, darum reichte es nicht...

Gez. Harry Breu

 

FC Unterbiberg - Mit 45 Minuten Verspätung begann die Partie in der Sportanlage Fehwiesenstraße, in der die Gäste aus Trudering das bessere Ende für sich hatten.

Im ersten Durchgang übernahm der TSV das Kommando, war bissiger in den Zweikämpfen und wirkte insgesamt wacher als die Gastgeber. So ging Trudering dank eines Treffers (30.) verdient mit der Führung in die Kabine. Nach der Pause kehrte sich die Partie jedoch ins Gegenteil um: Plötzlich war es der FCU, der das Spiel kontrollierte und sich einige gute Gelegenheiten erarbeitete. Anders als die Gäste nutzten die Unterbiberger diese jedoch nicht und müssen sich am Ende knapp geschlagen geben. „Ein Unentschieden wäre definitiv nicht unverdient gewesen“, haderte der Unterbiberger Co-Trainer Harald Breu nach Abpfiff.

Text: Simon Hüsgen

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